Die solide Performance welche die stupenden Rennvelofahrer erbrachten soll hier natürlich im entsprechenden Rahmen gewürdigt werden. In etwa 10 verschieden Kategorien (F, M, Altersklassen, Modelltypen, Lenkerformen, Anzahl Kränze vorne, Farbe des Lenkerbandes, Heimatort des Grossvaters mütterlicherseits etc.) wurde um Ruhm und Meriten gekämpft. Dieser Kampf fand oft gegen die Geländetopografie statt, wurde aber teilweise auch unerbittlich gegen andere Tourteilnehmer geführt. Löcher aufreissen, nachführen, sich tot stellen, dem anderen „auf dem Gepäckträger hocken“, einen im Wind versauern lassen und vollmundig Angriffe ankündigen, Allianzen schmieden. Wir beherrschen die ganze Palette des Radrennsports. – im Prinzip.
Die Angriffe werden manchmal zu Rohrkrepierern. „Sich tot stellen“ ist manchmal das einzige was man überhaupt noch kann, einen im Wind versauern lassen macht man auch nur noch, weil man keine Kraft mehr hat um nachzuführen. Freud und Hungerast sind manchmal nahe zusammen, und trotzdem oder wegen dem sind wieder mal neue Helden mit ihren Geschichten geboren worden.
3 Tage, von Nyon nach St. Ursanne, 300 km, knapp 5000 Höhenmeter, herrliches Herbstwetter. Keine Pannen. Keine Stürze.
Danke an alle Teilnehmer.
Hier sind die Bilder
Und hier die Routen:
Tag 1 Nyon - Saint-Croix GoogleEarth Daten
Tag 2 Saint-Croix – Saignelégier GoogleEarth Daten
Tag 3 Saignelégier – Saint-Ursanne GoogleEarth Daten